Mittwoch, 5. Dezember 2007

Machu Picchu

Übernachtet haben wir in einem Hostal im Dorf unten in Aguas Caliente. Um bei den ersten zu sein, welche Eintritt zu Machu Picchu hatten, mussten wir bereits um 05.30 h auf den ersten Bus. Als erstes hatten wir noch eine gut 2stündige Führung von unserem Führer, Victor. Die Stätte selbst war Jahrhunderte im Dschungel begraben, bis 1911 Hiram Bingham sie wieder zu Tage brachte. Victor erzählte uns so einiges über die Inkas und deren Bauweise sowie natürlich über Machu Picchu selbst.

Machu Picchu 2

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P1130671Nach der Führung waren wir dann auf uns selbst gestellt. So hatten wir den ganzen restlichen Tag Zeit Machu Picchu (alter Berg) zu erkunden.

P1130736Natürlich mussten wir auch Huayna Picchu (junger Berg) besteigen. Erst mal ging es steil den Berg empor, von welchem man einen tollen Blick auf Machu Picchu hatte (von dieser Seite sieht man meistens Machu Picchu auf allen Fotos).

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Machu PicchuDanach gingen wir auf der anderen Bergseite steil hinunter um den Templo de Luna aufzusuchen.

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P1130797Hätte ich gewusst, wie weit ich da absteigen musste, hätte ich dies wohl bleiben lassen. Denn schlussendlich mussten wir die Höhenmeter ja wieder zurückgewinnen und zu Machu Picchu hochsteigen. Danach sind wir nochmals durch die Ruinen geschlendert. Treppchen hoch, Treppchen runter… Der Weg führte uns dann auch noch zu einer alten Inka Brücke. Die ist allerdings nicht mehr intakt und kann somit auch nicht mehr begangen werden. War aber sehr eindrücklich zu sehen, wie anno dazumal der Weg in die Felswand gebaut wurde.

P1130849Gegen Ende unserer Erkundung haben wir endlich auch noch die Lamas in Machu Picchu gesehen.

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P1130882Gegen 15.00 h hiess es dann Abschied nehmen. Wir mussten wieder mit dem Bus nach Aguas Caliente hinunter, wo wir mit dem Zug bis Ollantaytambo fuhren. Von dort ging es dann wieder mit dem Bus bis nach Cusco, wo wir schlussendlich gegen 20.00 h todmüde ankamen. Und natürlich froh waren, dass wir gleich in unserem Hostal zu Bett gehen konnten.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Auf dem Weg zu Machu Picchu

Lange waren wir uns nicht einig was wir für eine Tour in Richtung Machu Picchu machten sollten. Einerseits wäre da der 5tägige Salkantay Trek oder auch der 4tägige Inca Trail gewesen. Da wir aber wussten, dass wir uns immer mehr in die Regenperiode bewegten und die Trails sowie Machu Picchu selbst sich im Randgebiet des Dschungels befinden, wollten wir das Wagnis mehrere Tage im Regen laufen zu müssen, nicht auf uns nehmen. So haben wir uns auf den 2tägigen Camino Real de los Inkas geeinigt – einen Tag auf alten Inka Wegen nach Machu Picchu wandern und einen Tag die Ruinen in Machu Picchu erkunden.

Da unsere Tour nach Machu Picchu von Cusco aus startete, mussten wir am Montag von Urubamba nach Cusco fahren, wo wir übernachteten. Das positive war, dass wir unser Gepäck im Hostal im Zimmer lassen konnten und so nur mit dem kleineren Rucksack unsere Tour machten konnten. Dienstags haben wir dann bereits um 06.00 h gefrühstückt, da wir um 06.30 h mit dem Bus von Cusco nach Ollantaytambo fahren mussten. Von dort ging es dann mit dem Zug in Richtung Aguas Caliente. Bei Kilometer 104 sind wir dann um gut 10.45 h ausgestiegen, um unsere Wanderung in Richtung Machu Picchu zu beginnen. Als erstes ging es über eine Brücke, wo wir dann auf unseren Führer Victor Garcia trafen. Ja, wir hatten das Privileg einen Führer nur für uns zwei zu haben. Da zur gleichen Zeit auch noch eine Brasilianerin mit ihrem Führer loslief, sind wir die Tour dann gemeinsam gegangen. Nach gerade mal 10 Minuten sind wir bei den Ruinen Chachabambas’ angelangt.

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P1130549So hatten wir da bereits die erste Rast, da Victor uns etwas dazu erzählte. Danach ging es stetig hinauf.

weg 1Unten konnten wir den Urubamba Fluss fliessen sehen so wie den Dschungel bewundern. Von oben hatte man dann auch einen tollen Blick auf die Ruinen Chequesuysuys’, welche unten im Tal lagen.

P1130528Kurz vor unserer Mittagsrast und nach einem schönen Wasserfall und natürlich ein paar Höhenmetern sind wir bei der Ruine Winay-Wayna (Bed: für immer jung) angelangt. Diese Ruine wurde erst nach der Entdeckung von Machu Picchu entdeckt.

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Winaywayna 1Mittagsrast machten wir dann bei der Jugendherberge, bei welcher die meisten Leute übernachten, welche die 4tägige Tour machen. Danach ging es noch knapp eine Stunde bis zu Intipunku (Sonnentor).

MP 3Die letzten Stufen des Inka Weges waren jedoch die härtesten… Und dann endlich konnten wir durch das Sonnentor von Machu Picchu treten und die Stätte Machu Picchu in voller Pracht sehen.

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Montag, 3. Dezember 2007

Chinchero und Ollantaytambo

Da wir nach Chinchero und Ollantaytambo wollten, lag Urubamba in etwa in der Mitte um diese Ausflüge zu machen. Als erstes machten wir uns am Samstag also mit dem Bus von Pisac auf den Weg nach Urubamba, wo wir uns ein Zimmer besorgten und so unsere grossen Rucksäcke einstellen konnten. Als dann gingen wir wieder zur Bushaltestelle, wo wir in Richtung Cusco fuhren, um in Chinchero die Ruinen und die Kirche zu besichtigen. Früher mal war in Chinchero auch eine Tempelanlage, wo die Spanier dann eine Kirche darauf errichteten. So wurde den dazumaligen Quechuanern die katholische Religion auf erzwängt. D.h. entweder wurden die Tempelanlagen durch die Spanier zerstört oder es wurden jeweils auf den Gemäuern Kirchen errichtet, damit die Leute anno dazumal zum katholischen Glauben konvertierten.

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2Sonntags hiess es dann früh aufstehen. Ursin hatte gelesen, dass es am Morgen am ruhigsten sei, da am Nachmittag die Touristen scharenweise nach Ollantaytambo pilgern würden. Eigentlich wollten wir mit dem Bus dorthin, aber da gerade ein Taxi Leute sammelte, sind wir für Soles 2 mitgefahren. Die kollektiven Taxis aber auch Buse stehen jeweils solange am Strassenrand, bis sie voll sind und fahren dann los. So sind wir dann bereits gegen 08.00 h früh in Ollantaytambo die Stufen zu den Ruinen der Tempelanlage Templo de Sol hinaufgestiegen. Die ganze Anlage hatte auch bei der Eroberung der Spanier eine bedeutende Rolle gespielt, da sich einer der letzten Inkas hier aufs heftigste gegen dessen Einvernahme gewehrt hatte. Im unteren Bereich der Anlage sind noch Ruinen von einem Prinzessinnen Bad zu sehen.

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P1130392Auf der gegenüberliegenden Seite Ollantaytambos, ist eine sogenannte zweidimensionale Pyramide zu ersehen. Diese zu erkunden war etwas schwieriger, da hier wohl sehr wenige Touristen hinaufgehen.

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12Nach einem kurzen Rundgang noch in Ollantaytambo selbst, fuhren wir dann wieder mit dem Bus nach Urubamba zurück.

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P1130469Da es noch nicht all zu spät war, hatten wir auch noch Zeit einen Bummel durch die Strassen und den Markt von Urubamba zu machen.

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