Samstag, 5. Januar 2008

Tour Salar de Uyuni Tag 3

Heute mussten wir ganz früh raus, weil wir beim Sol de Manana die spektakulären Dämpfe der auf 4’900 Metern Höhe gelegenen Geysire im Licht der aufgehenden Sonne bewundern wollten.

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P1160760Diese Geysire speien entweder heisse Dämpfe mit Hochdruck in die Höhe, oder blubbern einfach nur gemütlich in einer grauen schlammigen Masse vor sich ihn.

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P1160822Der Sonnenaufgang war leider für uns nicht ersichtlich, was aber nicht heisst, dass die Landschaft minder schön war. Danach sind wir in Richtung der Thermalquellen gefahren.

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P1020884Aber da keiner von uns baden wollte, ging es gleich weiter zu Laguna Verde. Am südlichsten Punkt unserer Reise sahen wir die grüne Lagune, die am Fusse des fast 6’000 Meter hohen Vulkans Licancabur an der Grenze zu Chile liegt.

13Dies war unser letzter Fotostopp in Bolivien, denn danach ging es an die Chilenische Grenze, wo wir dann in ein „reiches“ Südamerika, weiter nach San Pedro de Atacama, fuhren.

Freitag, 4. Januar 2008

Tour Salar de Uyuni Tag 2

An unserem zweiten Tag fuhren wir weiter in Richtung Berge. Durch Wüstengebiet und vorbei an etlichen Lagunen und alles immer auf über 4'000 müM.

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P1160550An diesem Tag verbrachten wir viel Zeit im Jeep. Das Wetter wurde leider zunehmend schlechter und manchmal bibberten wir schon, ob wir nicht noch in einem Wasserloch stecken bleiben würden.

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P1160547Den Vulkan Ollagüe konnten wir leider nicht rauchen sehen, dafür aber konnten wir ein Viscacha (ähnlich einem Hasen) erblicken.

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P1160520Die atemberaubende Landschaft liess dafür die unbequemen Sitze auf der holperigen Piste vergessen und schon bald erblickten wir die erste faszinierende Lagune. Etliche Flamingos in weiss und rosa suchten in ihr nach Futter.

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P1020654Wir sahen danach noch mehrere Lagunen in allen erdenklichen Farben - alle mit unzähligen Flamingos bedeckt.

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P1020667Zwischendurch erblickten wir immer mal wieder Vicunas (Lama-ähnliche Tiere).

DSC03613Unsere Tour führte weiter durch die Wüste Siloli in 4’700 müM zum Arbol de Piedra (Baum aus Stein) und weiteren seltsamen baumförmigen Felsformationen.

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P1160666Am Ende dieses Tages konnten wir noch die Laguna Colorada bestaunen, wo wir dann auch unmittelbar in der Nähe unser Nachtlager hatten.

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Donnerstag, 3. Januar 2008

Tour Salar de Uyuni Tag 1

Diese Tour führt uns während 3 Tagen mit dem Jeep durch die grösste Salzwüste der Welt, vorbei an Vulkanen, mehreren Lagunen, Geysiren und durch Wüsten - über Bolivien nach Chile.

An unserem ersten Tag unserer „Salar de Uyuni“ Tour hatten wir mehrheitlich noch Sonnenschein. Als wir aus Uyuni hinausfuhren, konnten wir nochmals den immensen Abfall sehen, der rund um die Stadt liegt. Kurze Zeit später war uns dann auch klar, weshalb dem so ist. Da fuhr ein Müllwagen ein paar Kilometer aus der Stadt hinaus und kippte einfach seinen ganzen Inhalt in die Wüste (ohne Mulde, Verbrennung oder was auch immer). Also kein Wunder, wird dann beim nächsten Wind alles durch die Lüfte geweht und kommt wieder nahe bei der Stadt zum Liegen. Als erstes besuchten wir den Eisenbahnfriedhof gleich ausserhalb Uyuni. Da meinte unser Führer, dass die Loks schon bereits über 300 Jahre hier wären – aha interessant (nicht dass wir so schlecht spanisch verstehen…).

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P1160373Somit war uns auch klar, was wir von unserem Führer zu halten hatten... Und dann ging es ab in die Salzwüste. Alles weiss wie Schnee.

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P1160448Krass, auch unter welchen Bedingungen hier noch gearbeitet wird. Pro Jahr gewinnt die Salar de Uyuni an einigen Zentimetern Höhe und wird sich somit weiter ausdehnen. Dies obwohl pro Jahr ca. 25'000 Tonnen Salz abgebaut werden.

DSC03559Als Höhepunkt des Tages galt dann der Besuch der Insel Incahuasi (auch Isla de Pescadores genannt). Es gibt mehrere Inseln in der Salzwüste, aber diese soll offenbar die imposanteste sein.

P1160440Kein Wunder - gibt es hier Kakteen, die über 10 m hoch und entsprechend auch an die tausend Jahre (tw. sogar drüber) alt sind.

P1160441Übernachtet haben wir dann in einem Salzhotel ausserhalb der Salzwüste. Die Räume, Betten, Tische, Stühle… alles wurde aus Salzblöcken hergestellt.

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Dienstag, 1. Januar 2008

Uyuni – Sylvester und Neujahr, fast am Ende der Welt

Während des Sylvestertages sind wir von Potosi nach Uyuni gefahren. An und für sich hätte die Reise gute 5 ½ Stunden dauern sollen, wir aber hatten 7 Stunden. Unser Bus war aber ziemlich langsam und wurde von einigen später startenden Gesellschaften überholt.

P1160321Dafür war aber die Landschaft sehr abwechslungsreich. Die Einheimischen stören sich auch nicht an Verbotsschildern: Keine Autos und Wäsche waschen.

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In Uyuni angekommen suchten wir uns zuerst ein Hostal und mussten uns noch um die Salar de Uyuni Tour (Trip durch die Salzwüste, vorbei an Lagunen nach Chile) kümmern. Denn wir wollten am 01.01. auf Tour gehen. Sylvester/Neujahr haben wir dann in einer Pizzeria gefeiert. Wir hatten das Glück, dass in diesem Lokal nach 22.00 h eine bolivianische Band spielte (sehr gut sogar). Und eins, zwei, drei… befanden wir uns schon im Neuen Jahr.

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P1020413Heute hätten wir eigentlich auf Tour gehen sollen. Am frühen Morgen hat es dann aber begonnen in Strömen zu regnen. Die Touragentur empfahl uns dann, doch besser erst am nächsten Tag zu gehen. So verbrachten wir im Neuen Jahr einen ruhigen ersten Tag in Uyuni. Einem Dorf fast am Ende der Welt, in welchem nicht wirklich viel los ist.

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