Sonntag, 28. Oktober 2007

Maui – Strände im Südwesten

Heute wollten wir auch mal noch den Südwesten von Maui erkunden. Von Lahaina bis nach Makena hat es einige sehr teure Hotelanlagen auf dem Weg. Dementsprechend hat es da auch etliche Strände. Diese haben wir aber nicht besucht, denn wir wollten nicht die Strände erkunden, welche von einer Hotelanlage aus zugänglich sind. So sind wir nämlich direkt zum La Perouse Bay gefahren.

P1100151Dort sind wir durch ein Lavafeld bis zum Kanaio Beach gewandert. Und wie könnte es anders sein… hatte wieder mal wilde Ziegen unterwegs.

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P1100171Danach ging es bei Ahihi Bay für einen kurzen Schnorchelgang wieder mal ins Wasser.

DSC01780Eigentlich wollten wir zuerst anderswohin, jedoch wurde uns von so quasi Rangern abgeraten den einstündigen Marsch dorthin zu machen, da man eh fast nichts mehr im Wasser sehen würde. Wir glauben’s jetzt mal, zu mal ich 10 anstelle von 60 Minuten vorzog. Zu guter letzt haben wir Stunden in der Makena Bay verbracht. Schwimmend, Sonnenbadend, schlafend, mit dem Sand spielend und natürlich den Sonnenuntergang abwartend…

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Big Beach 1

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In dieser Bay hat es zwei Strände. Im Reiseführer wird der Little Beach als etwas spezieller (FFK) und versteckter hervorgehoben. Vielleicht hatte es deshalb so viele Leute dort... Unserer Meinung nach ist aber der Big Beach viel der schönere Strand und vor allem nicht so überlaufen.

Samstag, 27. Oktober 2007

Maui – Haleakela

An unserem letzten Tag auf Maui wollten wir nun auch noch den höchsten Berg von Maui erkunden. Wie bereits auf Big Island, Mauna Kea (nebenbei der höchste Berg von allen Hawaii Inseln), handelt es sich hier auch um einen Krater. Viele Leute gehen sich den Sonnenaufgang auf Halekala ansehen und machen danach eine Downhill Biketour. Als wir die Fahrräder gesehen haben und auch gehört haben, dass es nur auf der Teerstrasse hinunter geht, haben wir entschieden dies nicht mitzumachen. Als erstes sind wir am Morgen (ohne Sonnenaufgang – dafür waren wir zu faul) auf den höchsten Punkt, den Puu Ulaula mit 3’055 müM, gefahren.

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P1100374War ziemlich windig und wolkig da oben. Dennoch haben wir uns an den Sliding Sand Trail herangewagt. Sliding Sand ist wirklich passend, da man zum Teil wirklich leicht den sandigen Untergrund hinunterrutscht.

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So sind wir also in Richtung Kraterboden hinuntergewandert. Als erstes sind wir zum Ka Luu o ka Oo Cinder Cone gewandert.

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P1100405Das Wetter war ziemlich wechselhaft, immer wieder sind Wolken auf uns zugerast.

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P1100424Waren uns zuerst auch nicht schlüssig, ob wir überhaupt noch weitergehen sollten… Wir haben uns dann doch entschieden, noch etwas weiter hinunter zu steigen. War eine weise Entscheidung, denn gut 20 Minuten später lichteten sich die meisten Wolken und wir hatten geniales Wetter im Krater.

P1100515Auf unserem Weg kamen wir an sehr vielen Silversword (Silberschwert) vorbei. Eine Pflanze, die es nur in Hawaii gibt und zu Beginn des 20 JH vom Aussterben bedroht war.

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P1100492Der Rückweg, wieder zum Katerrand hinauf, war aufgrund des Untergrundes etwas beschwerlicher. Wir konnten dann aber feststellen, dass eine Gruppe Reiter (auf den Rössern) nicht viel schnell vorwärts kam.

P1100570Zufrieden sind wir dann wieder oben angelangt. P1100588

P1100564Auf der Hinunterfahrt haben wir noch trotz Wolken einen Stopp beim Leleiwi Aussichtspunkt gemacht.

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P1100615Das war vielleicht phänomenal. Von einer Sekunde zur anderen lichteten sich die Wolken und man hatte einen super Blick auf den Kraterboden, kurz danach zogen wieder Wolken hindurch und man sah fast nichts mehr.

P1100637Auch haben wir das Phänomen des „Broken Specter“ erlebt. Die Sonne, welche uns von hinten anstrahlte, hatte unseren Schatten umringt durch einen Regenbogen in die Wolken projiziert (kann offenbar nur in hohen Höhen gesehen werden).

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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Maui – Road to Hana

617 Kurven und 56 Einwegbrücken soll es auf dem Weg nach Hana haben.

P1090907Die Strasse nach Hana zeichnet sich dadurch aus, dass man Bambusdschungel, Kliffs und immer wieder mal schöne tropische Flüsse und Wasserfälle sehen kann.

panorama 1Nach dem schwarzen Strand in Waianapanapa wollten wir auch mal noch einen andersfarbigen Strand sehen.

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P1090938Denn in Hana selbst gibt es noch einen versteckten roten Sandstrand zu erkunden. Durch das Rot des Sandes und das umgebende Grün, kam uns das Blau des Meeres am Kaihalulu Strand noch viel intensiver vor.

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In unserem Reiseführer hatte es zwei Tipps, bei denen einem der Zugang mittels grossen Verbotsschildern verwehrt wird. Allgemein ist es hier in Nordamerika ziemlich mühsam, sobald man mal abseits der Strasse möchte, ist sofort ein Schild mit „No Trespassing“ ersichtlich und wenn möglich noch kläffenden Hunden. Einen dieser Tipps, Venus Pool, haben wir aber trotzdem gemacht, da der Weg durch den Privatgrund nicht all zu weit war. Und natürlich waren wir nicht die einzigen ;-). Da musste ich dann mal mutig sein und von einem Kliff ins Wasser springen ;-).

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Nach einem kurzen Bad ging es dann weiter zum Oheo Gulch, welcher zum Haleakala National Park angehört. Noch nicht so lange her, wurde die Gegend „7 Sacred Pools“ genannt. Es gibt aber weitaus mehr als 7 Pools und heilig sind/waren sie auch noch nie (war mal ein touristischer Werbegag). Als wir dort ankamen wurde aufgrund von Regens in der Mitte der Insel der Fluss für jegliche Badeaktivitäten gesperrt.

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So haben wir uns dann entschlossen den Weg zu den Waimoku Falls zu gehen. Auf halber Strecke kann man den Makahiku Falls noch einen Besuch abstatten. Hier konnten wir mal oberhalb eines Wasserfalles stehen und uns das ganze von oben anschauen.

P1100102Ansonsten sieht man meistens die Wasserfälle nur von weiter weg oder von unten. Unter Guava und Bananyan Bäumen hindurch, ging es dann weiter in einen dichten Bambuswald.

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P1100129Durch den Wind wurden die Bambusstämme musikalisch zusammengeschlagen. Zu guter letzt dann die Waimoku Falls, 120 m hoch.

P1100141Gegen 5 Uhr abends sind wir dann gut 3 Stunden zurück nach Lahaina gefahren. Zum Glück hatten wir jemanden vor uns, denn durch die Dunkelheit mit all den Kurven und Einwegbrücken, war der Rückweg dann doch etwas langwieriger.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Maui – Norden und Segeltörn

Da wir für den Nachmittag einen Segeltörn mit Pierre ausgemacht haben, hatten wir nur den Morgen zur Verfügung und entschlossen uns den Norden zu erkunden. Als erstes machten wir einen Stopp bei den Olivine Pools. In den Felsen sind durch die Brandung der Wellen natürliche Pools entstanden, wo man bei nicht zu extremem Wellengang drin baden kann.

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P1090823Dann ging es weiter zu einem Aussichtspunkt, wo ein verrosteter Rennwagen abgestellt wurde. Wie der dorthin kam ist uns ein Rätsel, zumal kein Weg, resp. keine Strasse ersichtlich war.

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In Kahakuloa kann man noch Tarotfelder (hawai. Wurzelgemüse) sehen. Das spezielle, das sie ähnlich wie Reisfelder angelegt werden.

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DSC01727Mitten in den Bergen des Nordteiles von Maui ist der Iao Valley State Park. Der Park selbst wäre wohl sehr gross, aber die Touristen selber können nur einen kleinen Teil davon begehen. So ist ein hübscher Fluss mit einer Brücke und der Iao Needle (von weitem) zu besichtigen.

P1090847Nachdem wir vom Ausflug durch den Norden der Insel zurück waren, ging’s auch schon auf das Segelboot mit Pierre.

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So verbrachten wir den Nachmittag auf dem Meer am Schnorcheln und Sonnenbaden. Wir konnten nun auch mal Lahaina von einer anderen Perspektive sehen. War ein schöner Gratis-Törn.

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