Sonntag, 18. November 2007

Cusco und Schule

Nun haben wir bereits eine Woche Spanischkurs hinter uns. Im Gruppenunterricht sind Ursin und ich sogar zusammen in einer Klasse. Morgens jeweils 4 h Gruppenunterricht und nachmittags 2 h Privat.

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DSC02067So sind wir eigentlich kaum dazu gekommen die Stadt zu erkunden. Denn zum Mittagessen sind wir meistens nach Hause gefahren, was uns meistens über eine Stunde retour an Zeit gekostet hat. Zur Gastfamilie hatten wir kaum mehr Kontakt. Wir haben immer alleine gegessen, allenfalls war Norma noch mit am Tisch. Ist eigentlich nicht so ganz, das was wir uns vorgestellt hatten. Denn so kommen wir ja nicht wirklich zum Sprechen in der Familie. Am Freitagabend haben wir noch einen Salsakurs in der Schule besucht (wurde gratis angeboten). Einerseits war es lustig und andererseits… dieser Tanz ist definitiv nicht für uns beide geeignet.

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DSC02084Am Samstag sind wir morgens zuerst zusammen mit Renate und Dani (auch 2 Schweizer) zum Handwerksmarkt. Da gibt es allerlei an Wollsachen zu kaufen. Sei es Decken, Pullover, Handschuhe, Mützen, Taschen, etc. Und natürlich war immer alles aus Alpaca – wer es glaubt wird selig. Feilschen will auch gelernt sein. Da konnten wir dann auch gleich mal üben.

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DSC02181Den Rest des Wochenendes verbrachten Ursin und ich dann damit Cusco näher zu erkunden. Wir sind diversen Gassen entlang geschlendert und sind an diversen Kirchen vorbeikommen. Welche die Spanier meistens auf alten Inka Gemäuern (z.T. auch wichtigen Tempelanlagen) errichtet hatten, um den Inkas ihre Religion aufzuzwingen.

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DSC02060Wir sind auch mal in Viertel etwas ausserhalb des Zentrums gelangt. Nebst dem haben wir auch noch weitere Märkte besucht unter anderem auch einen Second-Hand Markt, wo es alles gibt. Sei es Nägel, Werkzeuge, Socken, Schuhe, Seifen, Lebensmittel, CDs, Fernseher, Möbel, Rollstühle, Oxygen Flaschen, etc.

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DSC02107Jeden Sonntag ist jeweils am Plaza de Armas noch eine eher belustigende Fahnenzermonie. Irgendwelche bedeutetenden Persönlichkeiten der Stadt ziehen nach irgendeiner Rede jeweils hoch zermoniel die Peruanische und Cuscoische Fahne hoch. Nebenbei wird noch ein strammer Soldatenmarsch vorgeführt.

P1120729Wir sind dann auch mal noch auf den Hügel zum Christo Blanco aufgestiegen. Langsam aber sicher merken wir die Höhe immer weniger und man wird bei Anstrengungen nicht mehr so schnell müde. Der Christo Blanco wurde gut um 1944 von palästinensischen Flüchtlingen als Zeichen des Dankes an die Stadt geschenkt. Es sind nach wie vor arabische Namen an gewissen Restaurants ersichtlich.

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Sonntag, 11. November 2007

Peru - Cusco auf gut 3360 müM

Am Flughafen ertönten bereits die ersten folkloristischen Musikklänge. Nach unserem Erhalt des Gepäckes, wurden wir von einer Seniorita freundlich empfangen. Sie brachte uns dann auch zu unserer Gastfamilie, in welcher wir die nächsten 3 Wochen leben werden. Wie es sich dann herausstellte, hatte die Gastmutter Norma an unserem Ankunftstag Geburtstag und wir wurden natürlich zum Fest am Abend eingeladen. GRANDE FIESTA. Verwandte und Bekannte kamen natürlich auf Besuch. Nebst dem Essen und Trinken, durfte die Musik natürlich nicht fehlen. Alberto (unser Gastvater) ist wohl ein Hobbymusiker und zudem war noch ein toller Sänger anwesend.

DSC02023Sobald die Musik ins Spiel kam, waren die Peruaner nicht mehr zu bremsen. Es wurde getanzt, was das Zeug hält. Kurz nach Mitternacht haben wir uns dann todmüde in unsere Betten verkrochen, währenddem nebenan noch fleissig weitergefeiert wurde.

DSC02052Unsere Gastfamilie war am Morgen nach dem Fest wohl auch noch etwas müde. So haben wir uns dann aufgemacht und sind ins Zentrum von Cusco gefahren, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Für 1.20 Soles (gut 45 Rappen) kamen wir beide mit dem Bus in die Innenstadt.DSC02260 Auf unserer ersten Erkundungstour durch Cusco wurden wir bereits von diversen Peruanern angesprochen – Verkauf von Bildern, Karten, Kleidungsstücken, Fotos etc.. Ein traditionell gekleidetes Mädchen wollte für ein Foto 1 Soles (38 Rp). Ich wollte eigentlich nicht, aber nach zähen Verhandlungen habe ich mich schlussendlich erweichen lassen; wir haben dann auch nur 20 Centimos (8 Rp) für das Foto bezahlt.

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P1120687Und ab morgen heisst es nun für die nächsten 3 Wochen die Schulbank drücken.

Samstag, 10. November 2007

Reisetage nach Südamerika

Von Honolulu ging es erst mal nach Los Angeles. Nach gut 4 ½ Stunden Flug, mussten wir in Los Angeles gut 10 Stunden auf unseren Weiterflug in Richtung Peru warten.  Die Zeit nutzten wir dazu wieder mal unsere Berichte zu aktualisieren.

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DSC02021Frühmorgens um 01.00 h war dann endlich unser Flug über San Salvador nach Lima. Da wir vorab nicht wirklich was Gutes über Lima gelesen hatten, haben wir beschlossen uns da nicht länger wie nötig aufzuhalten. Leider gab es keinen Anschlussflug direkt nach Cusco, so dass wir eine Zwischennacht hatten.

P1120659Nach einer kleineren Recherche im Internet, haben wir das B&B „El Tigre“ in Lima gefunden, welches nur 10 Minuten weg vom Flughafen lag und auch einen Abhol- sowie Bringservice hatte. Wie es sich dann herausstellte, eine weise Entscheidung, da wir so doch etwas ausruhen konnten. Nachdem Kike uns am Flughafen abgeholt hatte und uns zu sich nach Hause fuhr, legten wir uns erst mal für ein paar Stunden ins Bett.

P1120650Bereits am ersten Tag unseres Peruaufenthaltes kamen wir in den Genuss einheimische Speisen zu verzehren dürfen. Miriam bereitete ein tolles Abendessen vor: Causa rellena, adobo de chanco + mazamorra morada y arroz con leche. Nach dem Abendessen fuhren Kike und Miriam mit uns noch durch Lima, sie wollten uns unbedingt einen guten Eindruck von Lima mit auf den Weg geben. Der Verkehr ist ziemlich krass, Regeln scheint es keine zu geben. Sobald man sich aber im Zentrum von Lima befindet, sind sehr schöne gepflegte Kolonialbauten, etliche Kirchen und schöne Gassen ersichtlich. Es gibt auch einen Park, wo es dutzende von Wasserspiele, Springbrunnen etc. hat. Sobald man sich aber wieder ausserhalb des Zentrums befindet, sind schon extreme Unterschiede ersichtlich. Überall Dreck, aufgerissene Strassen, immenser Verkehr, irgendwelche Fressbuden, zwielichtige Unterkünfte am Strassenrand etc und natürlich die Abgase. Die Rückfahrt war dann leider auch etwas länger wie geplant, da es einen Unfall auf der Strasse hatte und wir so fast eine Stunde im Stau stehen mussten. Nach einem Abschiedstee haben wir uns dann ins Bett begeben, zumal wir ja wieder knapp vor 4.00 h aus den Federn mussten. Kike brachte uns wieder zum Flughafen und somit haben wir Lima unbeschadet überstanden. Leider hatte dann unser Flugzeug Verspätung und anstatt um gut 6.00 h sind wir erst um 10.00 h in Richtung Cusco gestartet.

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Mittwoch, 7. November 2007

Aloha Hawaii

Aloha heisst auf hawaiianisch sowohl Willkommen als auch Aufwiedersehen. Für uns ist nun zweiteres angesagt. So haben wir heute Morgen von unserer Unterkunft in Kauai, all den Sonnenuntergängen, Regenbogen sowie auch von Kauai selbst Abschied genommen. Hier haben wir die letzten 10 Tage im Magic Sunrise bei Fabienne (Schweizerin) und ihrer Familie, oberhalb von Wailua in der Nähe der Opaekaa Falls, eine tolle Zeit geniessen können.

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P1120211Wir hatten ein tolles Zimmer mit einem eigenen Bad und konnten dort die Küche, den Essraum sowie den Lanai (Veranda) mitbenutzen.

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P1110771Das Haus selbst war im Grünen und vom Lanai aus hatte man einen Blick zum Wailua River hinunter. Während dieser Tage haben wir auch Susanne und Markus kennen gelernt, mit welchen wir abends oder morgens bei Tisch immer unsere Inselerlebnisse austauschen konnten. Oder zwischendurch wurden auch mal noch Kakerlaken gejagt … ;-).

P1120594Somit flogen wir nun heute wieder nach Honolulu, wo wir eine Übernachtung machen müssen (dafür haben wir uns gleich ein Hotel beim Flughafen besorgt). Von Honolulu aus werden wir dann morgen früh unsere Flugreise in Richtung Los Angeles mit Weiterflug nach Südamerika antreten.

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Dienstag, 6. November 2007

Kauai - Kokee State Park und Waimea Canyon zum Zweiten

Da es beim Kokee State Park und Waimea Canyon gemäss Reiseführer noch einige interessante Wanderungen gibt, sind wir nochmals dorthin gefahren. Als erstes sind wir ganz nach hinten gefahren und da das Wetter ziemlich trocken war, haben wir uns den Pihea Trail vorgenommen.

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panorama 8Je nach Witterung kann dieser ganz schön rutschig sein.

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DSC01992Und man sieht es jeweils den Leuten an, wenn sie diesen Weg gegangen sind --> dreckige Schuhe und (Hosen-) Beine.

P1120500Eigentlich hatten wir uns vorgestellt, dass wir nochmals ein anderes Tal der Na Pali Küste sehen würden… dem war dann leider nicht so. Man hat schon ein anderes Tal gesehen, aber dieses hat nur aus Wald bestanden ohne Blick auf die Küste.

DSC01993Zu guter letzt wollten wir im Waimea Canyon noch die Wanderung zu den Waipoo Falls machen. Nach einem stündigen Marsch mussten wir feststellen, dass wir falsch gelaufen sind. So hat es dann nicht mehr zu den Wasserfällen hinunter gereicht. Wir haben uns einzig noch auf das Rim des Waimea Canyons begeben können. Soll auch mal vorkommen, dass wir die Wegweiser nicht lesen können.

P1120519Da wir so wieder etwas Zeit gewonnen hatten, haben wir wenigstens unseren letzten Sonnenuntergang in Hawaii am Strand von Waimea verbringen können.

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