Samstag, 26. Januar 2008

Chiloé – Nationalpark Chiloé

Von Valdivia verbrachten wir dann unsere letzte Busfahrt mit Pachamama bis nach Puerto Montt. Da wir leider ziemlich spät in Valdivia starteten kamen wir dementsprechend spät in Puerto Montt an. Von da aus wollten wir direkt auf die Insel Chiloé. Wir entschlossen uns dann bis nach Castro durchzufahren. David und Jörg haben sich uns angeschlossen. Erst ging es mit dem Bus (gut eine Stunde) bis zur Fährstation, wo wir dann mit der Fähre auf die Insel übersetzten (gute 30 Minuten).

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P1180430Und von dort waren es dann nochmals gut 2 Stunden bis nach Castro. Zu guter letzt kamen wir erst gegen 20.00 h an.

P1180435Am nächsten Tag sind wir (ohne David, der wollte mal was anderes machen) morgens auch schon gleich mit dem Bus Richtung Cucao in den Nationalpark von Chiloé gefahren. Dort wollten wir eigentlich eine 2-tägige Wanderung machen. Eigentlich – denn beim Parkeingang wurde uns mitgeteilt, dass man im Park nicht campieren konnte. So mussten wir ausserhalb des Park unser Zelt aufschlagen und machten von dort aus kleinere Wanderungen im Park.

DSC04202Erst ging es durch einen kleineren Lehrwald und anschliessend dann noch in Richtung Dünen.

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In der Nähe der Dünen waren wir wenigstens vor den xxx (lästige schwarze Fliegenart, die beisst) geschützt.

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P1180590Eklige Biester, die einem mit ihrem Brummen so ziemlich den letzten Nerv raubten.

IMGP2102Sogar in der Abgeschiedenheit, waren noch Spuren von ehemaligen deutschen Auswanderern zu sehen.

DSC04190Nach einer guten Nacht im Zelt haben wir aber doch beschlossen unsere Zelte schon wieder abzubrechen... Wir hatten einfach keine Lust, die 2-tägige Wanderung an einem Tag durchzuziehen, wären ja auch gut 20 km gewesen). Und so ging’s per Bus wieder zurück nach Castro.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Valdivia

Heute durften wir wieder mal ein paar Stunden im Pachamama-Bus verbringen. Von Pucon sind wir nach Valdivia gefahren. Vorbei an verschiedenen Seen, hatten wir am Anfang immer noch den Villarrica Vulkan im Hintergrund. Nach einem Stopp am Lago Panguipulli ging es direkt nach Valdivia.

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P1180304Am frühen Nachmittag haben wir bei tollem Wetter erst Mal kurz den Ort erkundet.

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P1180366Obwohl Valdivia nicht direkt am Meer liegt, kommen da Seelöwen den Fluss hoch geschwommen, da die sehr wohl wissen, dass sie vom anliegenden Fischmarkt die Reste zugeworfen erhalten.

P1180349Wir sind dann aber doch noch mit dem Micro ans Meer nach Niebla gefahren. Wo wir nach einem ausgiebigen Strandspaziergang auch noch eine Gastronomiemesse besuchten.

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P1180411Nebst Empanadas Mariscos (Teigtaschen mit Meeresfrüchten gefüllt) hatten wir wieder mal Zigeuner – yummie, lecker.

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Dienstag, 22. Januar 2008

Pucon – Huerquehue Nationalpark

Da wir am Vortag doch was geleistet hatten (Vulkan-Besteigung etc.) und spät ins Bett gingen mussten wir mal einen Ruhetag mit Nichtstun in Pucon einschieben. Am späteren Nachmittag haben wir uns dann zu fünft in den Huerquehue Nationalpark aufgemacht. Da haben wir in einem Refugio übernachtet und David (USA) hat uns ein fantastisches Abendessen gezaubert: Reis, Gemüse und Hühnchen.

DSC04109Am darauf folgenden Tag haben wir dann die Los Lagos Wanderung gemacht. Durch den Wald ging’s erst mal ein paar Höhenmeter hoch, wo wir dann irgendwann zu den verschiedenen Seen kamen.

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P1180186Da haben wir auch den Monkey Puzzle Tree (Andentanne) erstmals als Wald gesehen. Komischer, aber irgendwie auch interessanter Baum.

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P1180200Tiere waren nur selten zu sehen, immerhin bekamen wir noch einen schönen Specht vor die Linse.

P1180150Gegend Abschluss der Tour haben wir noch kurz einen Wasserfall angesehen.

DSC04129War eine schöne Tageswanderung, die wir dann am Abend mit Wein und den Resten vom Vortag im Refugio haben ausklingen lassen. Da wir ja morgen wieder mit Pachamama weiterreisen werden, mussten wir heute wieder nach Pucon zurückkehren. Bevor wir die Reise mit Bus antraten, ging es aber noch in das Wasser vom Tinquilcosee.

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In Pucon hatten wir dann auch nochmals Zeit und konnten noch kurz die Stadt bummeln und auch noch an den Villarricasee einen Abstecher machen. Poah, hatte es da vielleicht viele Leute.

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Samstag, 19. Januar 2008

Pucon - Vulkan Villarrica und heisse Quellen

Nach einem Abstecher in ein Privatmuseum in Santa Cruz sind wir am Abend in Pucon am Villarricasee angekommen. Pucon soll die Outdoorhauptstadt von Chile sein. Hier kann man viel unternehmen (aber leider das meiste nur mit einer Tour). Zudem erinnert die Hauptstrasse an eine Party- und Einkaufsmeile. Die Hauptaktivität hier ist ganz klar, das Besteigen des Vulkan Villarrica selbst. So machten wir uns am Morgen um 7 Uhr mit vielen anderen Touristen auf den Weg zum Vulkan. Nach dem Fassen der Bergausrüstung (Schuhe, Kleider, Steigeisen, Rucksack, Eispickel und Helm) sind wir am Morgen Richtung Skigebiet chauffiert worden.

DSC04032Je nach dem nimmt man für den ersten Teil den Sessellift, welcher uns aber aufgrund von Wind verwehrt wurde. Der erste Teil der Wanderung war entlang des Sesselliftes auf losem Vulkansgestein, wobei die Aussicht doch sehr schön war. Bis hierhin konnten Ursin und ich unser eigenes Tempo gehen, danach mussten wir uns der Gruppe anpassen.

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P1170900Denn ab hier ging es auf dem Schnee in Etappen Richtung des Kraters, der auf 2’847 müM liegt. War eher Sulzschnee und so mussten wir die Steigeisen nicht nutzen. Da doch sehr viele Leute in der Gruppe das erste Mal eine solche Wanderung machten, ging es sehr langsam bergauf. Nicht das es langweilig war, eher amüsant und die Aussicht war ja auch nicht schlecht.

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P1170907Oben angekommen (nach gut 5 Stunden) sahen wir den Vulkankrater in seiner ganzen Grösse am Dampfen. Lava war keine sichtbar. In der Weite konnten wir noch andere Vulkane sehen, wie z. B. den Vulkan Llaima und den Vulkan Lanin.

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P1170916Und natürlich all die Seen und den Wald in der hügligen Ebene. Nach dem obligaten Fotostopp auf dem „Gipfel“, könnte man meinen, dass man den Weg auch zu Fuss hinunter gehen hätte müssen…

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P1170949Denkste, nein runter ging es leider auch nicht mit dem Snowboard, dafür aber mit einem Sitzbob. War sehr spassig und dazu auch noch schnell. So sind wir in nicht mal 45 Minuten bei der Bergstation unten gewesen. Trotzdem, dass wir erst um 7 Uhr anstatt wie von uns gewünscht um 4 Uhr losgelaufen sind, war dies eine gelungene Tour.

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P1170984Nicht, dass dieser Tag dann schon zu Ende gewesen wäre, nach einem Gratisbier beim Tourveranstalter ging es auch schon weiter zu den heissen Quellen „Los Pozones“.

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DSC04078Dort haben wir unsere Muskeln im heissen Wasser entspannt. War so heiss, dass ein kaltes Bad im nahen Fluss obligat war.

DSC04076Als späten Abschluss des Tages gab es auch noch ein Barbeque im Hostal – unser Pachamama Chauffeur avancierte zum Grillmeister. Erst sehr spät ging es ab ins Bett, einige würden sagen am nächsten Tag.