Von Puerto Natales sind wir mit dem Bus nach Tierra del Fuego gefahren. Nebst der Überquerung der Magellanstrasse sind wir nun auch nach Argentinien eingereist.
Nach gut 15 Stunden Busfahrt erreichten wir Ushuaia, wobei da auch gesagt wird, dass man sich am Ende der Welt befinden würde.
An unserem ersten Tag sind wir durch die Stadt flaniert und haben das grosszügige Angebot an Outdoor-Sachen, Fotoequipment und vielem mehr bestaunt. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass man von hier aus per Schiff Rundreisen in die Antarktis antritt. Nicht dass wir nicht auch gerne dorthin gefahren wären, aber zu diesem Zeitraum hatte es leider keine passende Last Minute Angebote.
An unserem zweiten Tag wollten wir die Umgebung von Ushuaia auch mal noch sehen. Um einfacheren Zugang zu Tierra del Fuego zu haben, haben wir zur Abwechslung mal eine Tour gebucht. Morgens ging’s zuerst mit einem Kleinbus in Richtung Nordosten. Nach ca. einer Stunde mussten wir dann wasserfeste Hosen und Stiefel überziehen. Danach ging es per Schlauchboot auf einem Kanal durch die Umgebung.
Zwischendurch galt es auch noch eine Landzunge zu Fuss zu überqueren, um dann die Paddelei im Beagle Channel fortzusetzen.
War mal was anderes wie immer nur zu Fuss zu laufen. Bei der Estancia Harberton stiegen wir dann in ein grösseres Motorboot um.
Auf diesem konnten wir dann zuerst mal unser Mittagessen, Sandwichs und Wein – lecker, einnehmen.
Das erste Ziel war eine Insel wo es hunderte von Pinguinen zu sehen gab.
Zwischen den Magellan Pinguinen waren auch noch einige wenige antarktische Gentoo Pinguine zu sichten, zu erkennen an ihren orangen Schnäbeln und Füssen.
Da dies natürlich Naturschutzgebiet ist, konnten wir die Tiere nur vom Boot aus sehen. Bei unserem zweiten Ziel, der Insel Gable gingen wir dann auch an Land. Hier durchquerten wir die Insel dann zu Fuss und konnten einen guten Einblick in die Flora von Tierra del Fuego gewinnen.
Zum einen auch mit ihren Biberdämmen und Moorgebieten und zum anderen natürlich die Strände des Beagle Channels.
Auf der Rückfahrt dieser Tour stoppten wir dann noch bei den Bäumen, die voll extrem in die Windrichtung wachsen.
So kann man sich vorstellen, mit welcher Macht der Wind auch hier vorherrscht.
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